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Obmann im AK Schall

Michael Rose ist Obmann des Arbeitskreises Schall des Bundesverband Estrich und Belag (BEB).
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Schwimmender Estrich mit Trittschall- und Wärmedämmung

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Schwimmende Estriche bestehen aus einer Dämmschicht und einer Lastverteilerplatte, dem Estrich. Der Estrich schützt die Dämmplatten. Denn Dämmplatten sind im Allgemeinen nicht zur unmittelbaren Nutzung geeignet.

Trittschall- und Wärmedämmungen spielen bei Fußbodenkonstruktionen eine große Rolle.

Einflussgrößen sind u.a.
  • Art und Dicke der Dämmung
  • Dicke und Gewicht des Estrichs
  • Dicke und Gewicht der Rohdecke
  • Installationsleitungen
Trittschalldämmplatten sind immer auch Wärmedämmplatten. Umgekehrt gilt dies jedoch nicht, bzw. nur bedingt.

Werden Wärmedämmplatten über einander verlegt, dann addiert sich der Wärmewiderstand
Wärmewiderstand
Üblicherweise ist jedoch der U-Wert, also die Wärmeleitfähigkeit angegeben:
Wärmeleitfähigkeit
Je geringer die dynamische Steifigkeit, desto besser ist auch die Schalldämmung. Werden mehrer Lagen Trittschalldämmung über einander gelegt, dann dürfen die Einzelwerte nicht einfach addiert werden. Die dynamischen Steifigkeiten der einzelnen Lagen addieren sich:
Streifigkeiten
Wärme- und Schallbrücken führen zu Mängeln mit teils erheblichen Schäden am Fußboden. Schäden, die oft schwer zu finden sind und deren Beseitigung zu hohen Kosten bedeuten.

Die Wahl der Trittschall- und Wärmedämmschicht beeinflusst die Konstruktionsstärke. Die Konstruktionsstärke muss vom Planer in Abstimmung mit den verschiedensten Gewerken berücksichtigt werden.
 
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© 2010 Sachverständiger Gutachten für Estrich, Parkett und Fußböden
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